Häufige Fragen zum Training

 

Erfolg ist der Motor der Motivation!

Damit sich der Erfolg auch einstellt, hier einige wissenswerte Antworten auf immer wiederkehrende Fragen:

 

Was passiert in den Fitness-Studios / Krafträumen des USZ?

Klar, bei uns wird Krafttraining betrieben mit dem Ziel der Gesundheitsförderung und natürlich auch mit dem Ziel der Körperformung, was auf englisch nun mal „Bodybuilding“ heißt. Aber unsere Krafträume sind keinesfalls geprägt von aufgepumpten Muskelprotzen. Hier begegnen sich StudentInnen und MitarbeiterInnen aller Fachrichtungen und Nationalitäten in ihren Pausen, vor oder nach den täglichen Lehrveranstaltungen, an den Wochenenden oder an Feiertagen um gemeinsam zu trainieren. Neben dem Krafttraining mit all seinen positiven Effekten und gesundheitlichen Auswirkungen auf alle Organsysteme unseres Körpers, geht´s bei uns auch um Herz-Kreislauf-Training, um Spaß an der Bewegung und um die Verbesserung des Miteinanders innerhalb der Universität.

Wieso sollte ich in den Fitness-Studios / Krafträumen des USZ trainieren?

Als Zentrale Einrichtung der Universität und NON-Profit Organisation haben wir nur ein Ziel: Wir wollen Ihnen, nicht uns GEWINN bringen! Ihre Gesundheit, Kraft, Ausdauer, Fitness, Figur, Spaß und Zufriedenheit stehen bei uns im Mittelpunkt.
Wir haben zwei, konzeptionell unterschiedliche Krafträume mit TOP Geräten, eine durchgehend kompetente Betreuung und zumindest auf dem Campus Heide-Süd eine zentrale Lage.

Und was, wenn ich Sport nicht mag?

Training ist nicht Sport, Training ist KÖRPERPFLEGE!!!
Verzichten Sie darauf, gerät alles aus den Fugen und Sie untergraben Ihre Gesundheit. Ausreichende und regelmäßige Bewegung wappnen den Körper für den Alltag und andere Aktivitäten und gehören genauso dazu wie das tägliche Duschen oder Zähneputzen. Und das heißt: Trainieren und nicht nur ab und zu zum Sport gehen. Denn unter Training versteht man ein zielgerichtetes und planmäßiges Vorgehen, das auch zu Anpassungserscheinungen im Körper oder wenigstens zum Erhalt der genetisch geschenkten Leistungsfähigkeit führt.

Ist sportlich sein und Fitness nicht das gleiche?

Fitness ist nicht Sport, denn Sie brauchen keine spezielle Begabung, um fit zu werden. Sie brauchen kein besonderes Talent und Sie müssen sich auch mit niemandem messen.
Fitness kann jeder haben! Denn das Fitness-Training ist ein optimales, gesundheitsorientiertes Ganzkörperprogramm, das bestens vorbereitet für die Anforderungen des Alltags. Sei es für Studium, Beruf oder Freizeit.
Wichtige Komponenten der Fitness sind v.a. ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System und ein angemessenes Kraftniveau. Eine gut entwickelte Muskulatur ist die Grundlage jeder Bewegung, sie hält den Grundumsatz auf einem hohen Niveau, ist Hormonproduzent, kann Denkprozesse verbessern und ist die Basis weiterer positiver Effekte! Darüber hinaus ist eine gut entwickelte Koordination und Beweglichkeit von Bedeutung.

Wie oft muss ich pro Woche trainieren?

Das ist abhängig vom jeweiligen Trainingsziel.
Ein regelmäßiges Training von zwei mal wöchentlich erreicht schon große Effekte. Eine nachhaltige Figurveränderung braucht allerdings etwas mehr Einsatz.

Wann sehe ich Resultate?

Abhängig vom Einsatz, spüren Sie erste Resultate schon nach zwei bis vier Wochen Training.Ganz sicher fühlen Sie sich dann bereits schon viel besser.
Sichtbare Veränderungen brauchen etwas länger und sind zudem von der Art des Trainings, vom Einsatz und der Intensität sowie teilweise von der Ernährung abhängig. Es wird immer wieder überschätzt, was in vier bis acht Wochen machbar ist. Gleichzeitig wird aber auch unterschätzt, was in 12 Monaten erreicht werden kann.

Wie kann ich etwas über den konkreten Status meiner Bauch- und Rückenmuskulatur erfahren, um danach gezielter trainieren zu können?

Im Fitness-Studio / Kraftraum Von-Seckendorff-Platz 2 haben Sie die Möglichkeit, mit Hilfe des Back-Check by Dr. Wolff Ihre Rumpfmuskulatur testen zu lassen.
Der Back-Check, ausgestattet mit modernster Software, gibt Aufschluss über den derzeitigen Zustand Ihrer Bauch-, Rücken- und Schultergürtelmuskulatur. Die erzielten Ergebnisse sowie die aus den Inhalten eines gemeinsamen Gespräches gewonnen Erkenntnisse bilden die Basis für eine komplexe Situationsanalyse, welche anschließend für ein gezieltes Training bzw. zur individuellen Trainingssteuerung herangezogen werden!

Werde ich meine Rückenschmerzen los?

Bei über 80 Prozent der Rückenprobleme zeigt sich eine massive Verbesserung schon nach einem dreimonatigen Krafttraining. Viele sind dann völlig schmerzfrei. Dann heißt es nur noch: Weitertrainieren!

Ich will eigentlich nur meinen „Bauchspeck“ loswerden. Reicht da nicht ein Bauchtraining?

Nein, das reicht nicht!
Nennenswert Fett verbrennt der Körper erst dann, wenn er größere Energiemengen benötigt. Die Bauchmuskeln sind aber eine verhältnismäßig kleine Muskelgruppe. Viel mehr Energie wird benötigt, wenn beispielsweise die Oberschenkel oder der große Rückenmuskel arbeiten Und das passiert sowohl beim Kraft- als auch beim Ausdauertraining. Außerdem ist es geschlechtsspezifisch und genetisch bedingt, wo der Körper Fett ansetzt. Die lästigen Pölsterchen werden leider dort zuletzt abgebaut, wo sie zuerst angelagert wurden.
Trotzdem ist das Training der Bauchmuskeln natürlich wichtig, da diese ein wichtiger Bestandteil unserer Rumpfmuskulatur sind. Eine Straffung der Bauchdecke kann ebenfalls erreicht werden.

Was heißt „straffen“?

Den Ausdruck „straffen“ gibt es trainingsphysiologisch gar nicht, aber er wird im Zusammenhang mit Trainingszielen oft verwendet.
Mit „Straffen“ ist die Festigung des Muskelgewebes gemeint, es soll sich halt „straff anfühlen““. Tatsächlich besitzt nur die Muskulatur aktiv körperformende Möglichkeiten. Ein Mehr an Muskelgewebe liefert unter der Haut befindliche festere Strukturen. Diese wird am effektivsten durch ein Krafttraining, v.a. Muskelaufbautraining, erreicht. Die damit einhergehende erhöhte Hautspannung und bessere Hautdurchblutung sowie der Abbau von Fettgewebe wirken Bindegewebsschwächen entgegen!

Muss ich Angst haben, zu „dicke“ Muskeln zu bekommen?

Muskeln nachhaltig aufzubauen erfordert ein jahrelanges, konsequentes und intensivstes Training.
Natürlich gibt es hormonell und genetisch bedingte, geschlechtsspezifische individuelle Unterschiede in der Trainingsanpassung und Muskelentwicklung. Keine Frau braucht zu fürchten, dass sie zu dicke Muskeln bekommt, auch wenn sie intensiv trainiert.
Das jedoch, was uns oft aus der „Bodybuilder-Szene“ begegnet, ist mit nur Training und Ernährung allein nicht zu erreichen. Hier wird oft mit Hormonen nachgeholfen, welche langfristig Körper und die Psyche zerstören.

Wie muss ich als Frau für eine „bessere Figur“ trainieren?

Grundsätzlich nicht anders als ein Mann!
Das einzige, was den Körper ästhetisch zu formen vermag, sind die Muskeln. Ein dem Körpertyp angemessen optimaler Fettanteil trägt das Übrige dazu bei. Also müssen die Muskeln aufgebaut und gleichzeitig das Fett abgebaut werden. Durch ein regelmäßiges Ausdauertraining kann über den Energieverbrauch Fett abgebaut werden. Durch Krafttraining ist beides möglich: Fettabbau und Muskelaufbau. Der Fettabbau erfolgt hier sowohl über den Kalorienverbrauch während und direkt nach dem Training als auch über die Steigerung des Grundumsatzes durch ein Mehr an aktivem Muskelgewebe.
Übrigens: Mehr Muskeln auch gleich mehr Energieverbrauch beim Ausdauertraining!

Wie wichtig ist die Ernährung?

Ernährung ist bei Zielen wie „Abnehmen“ oder „Muskeln aufbauen“ zur Unterstützung sehr wichtig. Ohne Anpassungen oder eine generelle Ernährungsumstellung ist das Erreichen dieser Ziele fast nicht möglich.

Muss ich dehnen?

Wer sich nie dehnt, wird steif und unbeweglich. Das gilt vor allem für Schreibtischtäter und Bewegungsmuffel. Bereits ein zehnminütiges Dehnprogramm zweimal pro Woche erhält die Beweglichkeit.

Wann sollte ich beim Training trinken?

Um den Wasserverlust, der beim Sport entsteht, auszugleichen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Am besten ist es, wenn Sie den „Wassertank“ schon vor dem Sport auffüllen und hinterher ausreichend für Nachschub sorgen. Nur beim Sporttreiben länger als eine Stunde am Stück, vor allem unter Hitzebedingungen, sollten Sie auch während des Trainings trinken. Dann ist es ratsam, alle 10-15 Minuten wenige Schlucke zu sich zu nehmen, damit das Getränk auch vom Verdauungsapparat verarbeitet werden kann.
Das beste Getränk ist immer noch kohlensäurearmes Mineralwasser.

Sollte ich vor oder nach dem Sport essen?

Die letzte größere Mahlzeit sollten Sie zwei bis drei Stunden vor dem Sport zu sich genommen haben, damit das Blut für die Muskel- statt für die Verdauungsarbeit zur Verfügung steht.
Morgens nüchtern loslegen, ist aber nicht unbedingt ratsam, da aufgrund der leeren Zuckerspeicher die Leistung schnell einbricht. Wenn Sie den Tag dennoch gerne mit Sport beginnen, dann essen Sie am besten vorher etwas leicht Verdauliches wie eine Banane. Die Regeneration wird gefördert, wenn die leeren Energiespeicher spätestens zwei Stunden nach dem Sport wieder aufgefüllt werden. Nach einem Krafttraining wäre dann eine eiweißreiche Nahrung sinnvoll.

Ich bin viel lieber an der frischen Luft. Kann ich nicht statt im Studio genauso gut draußen trainieren?

Die meisten Sportarten, die man draußen trainiert, sind im Ausdauerbereich angesiedelt oder sind Spielsportarten.
Ein Krafttraining in dauerhaft effektiver Form kann nur mit entsprechenden Geräten oder Gewichten (Fitness-Studio / Kraftraum) durchgeführt werden.

Kann ich nicht nur im Semester oder nur in den Semesterferien trainieren?

Drei Monate Krafttraining und dann wieder eine längere Pause: Das bringt nicht viel und bei totaler Inaktivität bringt es gar nichts!
Nach den Grundlagen der Trainingslehre wird eine Leistungsverbesserung im gleichen Zeitraum wie sie aufgebaut wurde wieder abgebaut und ist somit nach einer längeren trainingslosen Zeit nicht mehr vorhanden. Mit der Figur passiert dann auch nichts.

Ich kann mich nur schwer motivieren, was soll ich tun?

Die anfänglich große Motivation ist oft schnell verflogen. Das hat damit zu tun, dass die Motivation in der Ausführung, sprich in der Bedienung der Trainingsgeräte gesucht wird. Das ist aber sehr schnell langweilig. Eine langfristige Motivation findet man hingegen durch die Ziele, die man sich steckt, z.B. ein besseres Körper- und Selbstwertgefühl, Figurverbesserung, Fitness-Steigerung, etc.. Das sollte man sich bewusst machen, dann geht´s leichter.
Hier gibt es einige Motivationshilfen!