im Jahr 2016

DHM Judo in Bonn

dhm_judo_2dhm_judo_1dhm_judo_3

Am Wochenende vom 09.12.-11.12.2016 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften Judo 2016 in Bonn statt, bei der auch die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg, mit Unterstützung des Unisportzentrums, mit 8 EinzelstarterInnen und einer Männer-Mannschaft vertreten war.
Nachdem alle am Freitag angereist waren, stand am Abend nur noch die Akkreditierung und das Wiegen an. Danach zogen sich alle recht schnell in ihre Unterkunft zurück um sich von der doch anstrengenden Anreise zu erholen.
Am nächsten Morgen hieß es zeitig aufstehen und endlich war es soweit: Die Einzelwettkämpfe der Männer und Frauen standen an, bei denen Halle mit jeweils 4 Kämpfern/Kämpferinnen vertreten war. Zuerst musste sich Jihad Al Saqaqy auf der Tatami beweisen, der in der Gewichtsklasse -73 kg an den Start ging. Nachdem er stark begonnen hat und nach einer guten Wurftechnik mit einem Wazari führte wurde ihm eine kleine Unachtsamkeit zum Verhängnis und er verlor den Kampf. Da sein Gegner selbst nicht das Halbfinale erreichte, zog Jihad nicht in die Trostrunde ein.
Danach ging es für Anna-Luisa Upterworth, Lisa Pawelec und Henrietta Weinberg, alle in der Gewichtsklasse -70kg, an den Start. Alle konnten ihren ersten Kampf gewinnen und so eine Runde weiterziehen, wo dann leider trotz starker Kämpfe für alle Schluss war, da sie den jeweiligen Kampf nicht für sich entscheiden konnten und die Gegnerinnen ebenfalls vor Erreichen des Halbfinals ausschieden.
Etwa zur gleichen Zeit fanden auf einer anderen Matte die Kämpfe der Gewichtsklasse -81 kg statt, in der für uns Richard Hache startete. Dieser konnte in seinem ersten Kampf nach nur 22 Sekunden die entscheidende Wertung erzielen und zog so in die 2. Runde. Hier kämpfte er dann über die volle Kampfzeit und führte lange Zeit mit Yuko(kleiner Vorteil). Kurz vor Ablauf der Zeit reichte eine Wurftechnik des Gegners allerdings aus um einen Wazari zu erzielen, den Richard nicht mehr ausgleichen konnte, sodass er sich nach Unterpunkten geschlagen geben musste. Auch sein Gegner erreichte nicht das Halbfinale.
Nach einer längeren Pause für die Hallenser startete dann gegen 13:30 die 2. große Wettkampfrunde mit den verbliebenen Gewichtsklassen. Hier ging Clara Johanna Gorisch (-63kg) an den Start, die etwas Lospech hatte und gleich gegen eine Bundesliga-Kämpferin auf die Tatami musste, wo der Leistungsunterschied dann trotz eines starken Auftritts von Clara doch zu spüren war. Ärgerlicherweise musste ihre Gegnerin im nächsten Kampf dann gegen die spätere Hochschulmeisterin der Gewichtsklasse kämpfen, sodass auch Clara nicht in die Trostrunde einziehen konnte.
In der Gewichtsklasse -90 kg startete Valentin Orbke für Halle, der einen starken Kampf gegen einen schlagbaren Gegner zeigte, allerdings von einer starken Fußtechnik des Gegners überrascht wurde und leider verlor. Auch hier konnte sein Gegner das Halbfinale nicht erreichen.
Zeitgleich startete die Gewichtsklasse -66 kg mit ihren Kämpfen. Hier traf Hannes Buchmann auf den späteren Vize-Hochschulmeister und unterlag trotz einiger guter Ansätze. Da sein Gegner allerdings ins Final einzog und damit auch vorher ins Halbfinale hieß es für Hannes den Kampf abzuhaken und sich auf die Trostrunde zu konzentrieren. Das funktionierte auch und so konnte er den ersten Kampf der Trostrunde für sich entscheiden, im nächsten wartete allerdings einer der vielen Bundesligakämpfer dieser Gewichtsklasse, wovon er sich nicht beeindrucken ließ und stark kämpfte, am Ende war der leistungsunterschied aber zu spüren und so musste Hannes den Kampf abgeben und schloss die DHM Judo mit einem starken 13. Platz ab.

Am Sonntag standen dann die Mannschaftskämpfe an, wo wir, aufgrund von Verletzungssorgen im Vorfeld der DHM, mit einer nicht ganz vollbesetzten Mannschaft an den Start gingen und so leider schon vor Kampfbeginn mit einem kampflos abgegebenen Punkt zurücklagen.
In der ersten Begegnung ging das Männer-Team der WG Halle gegen die erste Mannschaft der WG Aachen auf die Tatami und unterlag dem späteren 2. Platzierten mit 4:1. In der nächsten Begegnung wartete die erste Mannschaft von Bochum, zwar Titelverteidiger aus dem Vorjahr, allerdings dieses Jahr schwächer aufgestellt als 2015. Nachdem der erste Punkt wieder kampflos hergegeben werden musste und auch die -90 kg nicht gewonnen werden konnte holten unsere Kämpfer in den folgenden zwei Kämpfen(-66kg und -73 kg) den Ausgleich, sodass es an der Gewichtsklasse -81 kg lag den Mannschaftskampf zu entscheiden. Hier konnten nach einem langen und starken Kampf die Bochumer den Sieg erringen und so ging der zweite Kampf der WG Halle mit 3:2 ebenfalls verloren.
Alles in allem kann man aber sagen, dass die DHM Judo 2016 ein erfolgreicher Wettkampf war, bei dem wir von allen unseren Startern starke Kämpfe sehen konnten und aus dem wir auch Wissen mit nach Hause, an was wir bis nächstes Jahr im Training arbeiten müssen, damit wir bei der DHM 2017 unsere Ergebnisse vielleicht weiter verbessern können.
An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an das Organisations-Team der Uni Bonn für die gelungene DHM Judo 2016, und vor allem auch an das Universitätssportzentrum der MLU Halle/Wittenberg, die es uns ermöglicht hat an diesem Ereignis teilzunehmen.
Text und Bilder: Richard Hache

DHM Beachvolleyball in Bayreuth

DHM_BeachvolleyballDHM_Beachvolleyball_2

Sandiges Kräftemessen deutscher Hochschulen
Sommer, Sand und hochklassiges Beachvolleyball lockten vom 20. bis zum 22. Juni zahlreiche Sportler und Zuschauer zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften nach Bayreuth.
Bei strahlendem Sonnenschein buhlten begeisterte Studierende um den Titel, „Deutsche HochschulmeisterInnen 2016 im Beachvolleyball“.
Auch drei Teams der MLU Halle-Wittenberg stellten sich der sportlichen Herausforderung.
Den größten Erfolg feierten Belinda Pfaff und Verena Daser. Sie mussten sich in der Hauptrunde mit den Besten messen. In drei mitreißenden Spielen, unterstützt durch tosendes Anfeuern von Familie und Freunden, gelang es den beiden, sich Platz 17 zu sichern.
Nur ganz knapp schrammten Anja Bade und Laura Haak an der Qualifikation für das Hauptfeld vorbei. So schieden sie trotz guter Leistungen schon frühzeitig aus.
Durch Verletzungspech in der Vorbereitungsphase mussten die Herren ihre Ambitionen reduzieren. Als einziges Herrenteam vertraten Sascha Gielow und Christian Herschbach die MLU Halle-Wittenberg. Nach spannenden Spielen, in denen so manch favorisierter Gegner in das Tie-Break gezwungen wurde, scheiterten jedoch auch sie am großen Sprung in die Hauptrunde.
Die Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg wird auch kommendes Jahr wieder ihre besten SpielerInnen zu den Hochschulmeisterschaften entsenden. Vielen Dank der Universität Bayreuth für die großartige Organisation.

DHM Ultimate Frisbee in Berlin

Ultimate_DHM_2016_1

Bei der diesjährigen Hochschulmeisterschaft im Ultimate Frisbee am 11./12. Juni in Berlin war die „Wurfgemeinschaft“ Halle mit 2 Studierenden der Hochschule für Kunst und Design – Burg Giebichenstein, Wilma Bräutigam und Simon Haferkamp, sowie 12 Studierenden der MLU (Verena Becker, Anne Schuchardt, Laura Wiesner, Mirja Rückforth,, Franziska Kunath, Thomas Walther, Nils Kantert, Patrick Jung, Sebastian Henze, Hannes Knaack, Jakob Ruickoldt, Henning Gerstmann) verteten. Erstmalig wurde die Meisterschaft im Soft-mixed-Modus ausgespielt, was bedeutet, dass mindestens 2 Frauen auf dem Feld sein müssen.
Nachdem die WG Halle die Vorrunde nach einem Sieg gegen das Team aus Lüneburg und zwei Niederlagen gegen München und Erlangen/Nürnberg als Gruppendritter abschließen konnte, wurde der Einzug in die Finalrunde um die Plätze 1-16 durch eine 7:8-Niederlage gegen Konstanz knapp verpasst. Ein Sieg gegen die Humboldt-Universität Berlin (8:7) sicherte jedoch die Qualifikation für die Platzierungsrunde um die Plätze 17-24. Trotz großem Kampfgeist und Einsatz konnte in der Platzierungsrunde in Spielen gegen Magdeburg (6:12), Bonn (3:11) und Darmstadt (5:15), leider verletzungsgeschwächt, kein weiterer Sieg errungen werden. Somit stand am Ende der 24. Platz von 32 angetretenen Teams zu Buche, der aber, nach Platz 28 im vorherigen Jahr, uns optimistisch ins Jahr 2017 schauen lässt.
Text & Bild: Henning Gerstmann

DHM Basketball in München

DHM_Basketball_2016

Nach dem Vizemeistertitel in 2015 erreichen die Basketballerinnen der Martin-Luther-Universität dieses Jahr einen guten Platz 5 bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften, die an der TU München im Olympiapark ausgetragen wurde! Mit Niederlagen gegen den Hausherrn und den späteren Meister Uni Marburg und einem Sieg gegen die Uni Augsburg konnte Platz 3 in der Vorrunde erreicht werden. Qualifiziert für die Endrunde hatte sich die MLU mit Siegen gegen die TU Berlin und Uni Potsdam.
Mit dabei waren: Oben von links nach rechts: Dr. Martin Dornhoff (Coach), Laura Hebecker (Studentin der Wirtschaftswissenschaften, DNP), Elisa Hebecker (Medien- und Kommunikationswissenschaften), Luisa Lettrari (Jura), Christina Schnorr (Lehramt Geografie und Engisch), Prof. Dr. Paul Molitor (Teammanager). Unten: Mara Uhlenhaut (Erziehungswissenschaften), Alexandra Kurzeja (Lehramt Mathematik und Russisch), Louise Molitor (Informatik), Evelyn Pfening (Medizin)
Text & Bild: Prof. Dr. Paul Molitor

DHM Tischtennis in Wuppertal

2016_DHM_Tischtennis

18./19.06.2016 – ein Wochenende mit viel Regen und kühlen Temperaturen – perfekt um einen Hallensport, wie Tischtennis, auszuüben.

In Wuppertal durfte ich (Anna Helbig, Studentin der Ernährungswissenschaften) erstmals die Uni Halle vertreten. Mit Vereinskollegen aus Leipzig machte ich mich am Freitag auf dem Weg um ein tolles Wochenende in einer durchschnittlichen Stadt zu verbringen. Unsere Unterkunft mit spezieller Einrichtung war irgendwie liebevoll und chaotisch eingerichtet. An der Tür ein Tiger aus Pappe, der jeden Einbrecher vertrieben hätte, gefolgt von einer 2m großen Maria-Statue und einem Altar, sowie einige weitere Besonderheiten z.B. zwei Schminktischchen, wo unsere Männer in der Runde ihre wahre Freude dran hatten.
Aber was war denn jetzt eigentlich in der Wuppertaler Uni-Halle los?
Am Wochenende wurden in drei Disziplinen die besten Studenten gekürt:
Einzel, Doppel und Mix (Männlein und Weiblein gemischt).
Für mich war im Mix mit meinem Partner von der TU Dresden leider schon in der ersten Runde Schluss, dafür konnte ich mich jetzt auf Einzel und Doppel konzentrieren.
Was mir auch gut gelang. Nach zwölf Stunden Tischtennis an zwei Tagen befand ich mich in beiden Disziplinen im Endspiel, beide Male stand eine gewissen Huong Do Thi (Uni Leipzig) mit mir am Tisch. Einmal als Partnerin und einmal als Gegnerin. Nach vielen ansehnlichen Bällen hieß es dann:

Im Doppel: 1. Platz Do Thi/Helbig (Uni Leipzig/Uni Halle)
Einzel: 1. Platz Uni Leipzig, 2. Platz Uni Halle

Zwei Medaillen, ähmm Anstecknadeln, konnte ich mit nach Halle nehmen.
Aber auch fernab es grünen Tisches war es ein gelungenes Wochenende,
was im nächsten Jahr nach Wiederholung ruft.
Text & Bild: Anna Helbig

DHM Leichtathletik in Paderborn

Als einzige Starterin der Uni Halle konnte Ulrike Hoßbach bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathleten in Paderborn (26.05.2016) gute Leistungen zeigen. Mit einer neuen Saisonbestleistung von 12,69m und einem nervenstarken Auftreten erkämpfte sich Ulrike im Kugelstoßen den Bronzerang und rundete einen tollen Wettkampf mit soliden 37,73m und Platz 5 im Diskuswerfen ab.
Text & Bild: Ulrike Hoßbach

Behördenmarathon 2016

Drittes Mal in Folge auf dem Podest beim Behördenmarathon in Halle

Auch 2016 ging der Uni Lauftreff beim Behördenmarathon an die Startlinie und versuchte, wie auch schon in den Jahren zuvor, in der Mix Wertung ein möglichst gutes Ergebnis zu erlaufen. Verletzungs-, Schwangerschafts- und Terminbedingt mussten alle weiblichen Läuferinnen kurzfristig ausgetauscht werden. Nach zweifachem Titelgewinn in den letzten Jahren war der Druck hoch was aber der Stimmung im Team bis kurz vor dem Start nicht anzumerken war. Für Marie Kloppe, Antonia Erpel, Jette Lippmann, Vu Ha Ahn Duc, Tobias Günter und Sebastian Casper stand am Ende Platz 3 zu buche. Leider griffen die beiden Erstplatzieren zu regelwidrigen Mitteln. Diese starteten nicht wie festgelegt mit drei Frauen und drei Männer, sondern nur mit einer oder zwei Frauen. Das Kampfgericht sah aus organisatorischen Gründen drüber hinweg. Trotz der falschen Platzierung stand der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund und wurde mit den Läufer und den Lauftreffteilnehmern bei einer Grillfeier ausgiebig gefeiert.
Text & Bild: Sebastian Casper

DHM Marathon Männer

Deutscher Vize Hochschulmeister im Marathon kommt aus Halle (Saale)
Im Rahmen des Mainz Marathon fand am 22.5.16 die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Marathon und Halbmarathon statt. Wie schon im letzten Jahr stellte die MLU ihren Unilauftrainer, Sebastian Casper, an die Startlinie. Dieser entschied sich nach einer mäßiger Leistung im letzten Jahr auf der Halbmarathondistanz, dieses Mal für den Marathon. Trotz Wind und 30°C konnte er mit 2:43h eine gute Leistung abspulen und sich mit 3 min Vorsprung den 2. Platz der Hochschulwertung (6. Platz Gesamt, 3. Deutscher) sichern.
Text & Bild: Sebastian Casper

DHM Volleyball Vorrunde Frauen

Nach einer unbeabsichtigten Sightseeing Tour durch Potsdam trafen wir in unserem ersten Spiel auf den riesigen Kader der Dresdenerinnen. Leider hatte sich Belinda bereits bei der Erwärmung, am Sprunggelenk, verletzt. Dadurch wurde unsere Annahme stark geschwächt. Also mussten wir mit nur sieben Spielerinnen antreten.
Vierzehn Dresdnerinnen stellten sich uns entgegen. Im ersten Satz mussten wir unser Spiel suchen. Der zweite Satz begann, wie der erste endete. Wir konnten durch unsere druckvollen Aufschläge und grandiose Blockarbeit, schnell einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Dieser zwang die Sachsen zu taktischen Anpassungen. Die erste Garde sollte den Punkterückstand, von 6:13, in eine Führung verwandeln. Durch taktisch gute Aufschläge konnten sie unsere Annahme so schwächen, dass sich Lina etwas einfallen lassen musste. In vorangegangenen Spielzügen konnten wir viele Punkte aus dem Hinterfeld erringen. Dies gelang leider gegen Ende des zweiten Satzes immer seltener. Die erfahrenen Spielerinnen haben sich zu schnell, auf unsere Angriffe, aus dem Hinterfeld, eingestellt. So mussten wir leider auch diesen Satz, gegen die Turniersieger, mit 25:23, abgeben.

Nach einer sehr kräfteraubenden Pause trafen wir auf die Lokalmatadore aus Potsdam. Sie schickten, wie schon letztes Jahr, ihre längsten Spielerinnen, gegen uns, auf das Spielfeld. Doch in diesem Jahr warfen sie gleich die erste Mannschaft ins Rennen. Unser Kampfgeist gegen die Sachsen hatte offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch wir konnten uns einen Eindruck, vom Spielvermögen der Brandenburger, verschaffen und kleine taktische Anpassungen vornehmen. Die Vorgabe, im Aufschlag nur die schwächste Spielerin zu suchen, stellte ich jedoch schnell als unwichtig heraus. Durch super Aufschläge musste sogar die Libera der Potsdamerinnen viele Fehler verkraften. In diesem Spiel konnten wir uns nochmals steigern. In der Abwehr sind uns förmlich Rollen, am Bauch, gewachsen. Doch dieses Tempo konnten wir nicht lange halten. Verunsichert durch die starken Angriffe der Lisa Rühl sank die Moral. Ausgerechnet die schwächste Spielerin der Potsdamerinnen machte die meisten Punkte im Aufschlag. Doch das Spiel war noch nicht verloren. Durch eine vereinfachte Spielweise konnte Lina ihre Angreiferinnen wieder besser in Szene setzen. Doch unsere Annahme war zu schwach um immer das volle Potential der Angreiferinnen zu nutzen. So mussten wir uns leider, in zwei spannenden Sätzen, 26:24 und 25:22, geschlagen geben.

Nach einer erneuten Pause, die mit einem Alkoholfreien Erdbeersektchen versüßt wurde, mussten wir gegen die Magdeburgerinnen ran.
Das Team aus Magdeburg schien, ebenso wie wir, personell geschwächt. Auch sie mussten ohne Libera auskommen. Das Sachsen-Anhalt Derby schien aus dieser Sicht sehr ausgeglichen zu werden. Schnell stellten wir jedoch klar, dass die MLU ein besseres Team zusammengestellt hatte. Die Spielerinnen der Otto-von-Guericke-Universität waren uns bis auf zwei Ausnahmen, deutlich, unterlegen. Abwehrstark und beeindruckend mental gefestigt spielten die Magdeburgerinnen gegen uns, als ob sie den Spielstand völlig ausblenden konnten. Im zweiten Satz wurde es für uns noch einmal unangenehm. Durch viel Kampfgeist schafften es die Damen der OVG Universität uns nervös zu machen. Was im ersten Satz gut funktionierte sollte jetzt plötzlich schlecht sein? Natürlich war das nur eine subjektive Einschätzung die nicht alle teilten. Gemeinsam schleppten wir uns ins Ziel. Die letzten Reserven wurden angezapft. Der Gedanke nach diesem mental anstrengenden Tag, das Ende, um einen dritten Satz, hinauszuzögern, brachte die entscheidende Ruhe zurück.
Sichtlich gezeichnet von mehr als 5 Stunden Volleyball, und Sport, konnten wir uns beruhigt in das Wochenende stürzen.

Fazit: Hätten wir nicht so viele schicksalhafte und gesundheitliche Ausfälle beklagen müssen, währen die Spiele gegen Potsdam und Dresden sicher zu unseren Gunsten ausgegangen.

Vielen Dank für diesen Tag!

Text: Kenny Heßmer (Übungsleiter Volleyball)

DHM Fechten in Aachen

Fechten_DHM

Dieses Jahr fanden die Hochschulmeisterschaften im Fechten in Aachen statt. Jedoch war diesmal nur ein Teamwettkampf auf der Tagesordnung, da sich bisher weder diese noch eine andere Hochschule dazu bereit erklärte hatte, den erheblich höheren organisatorischen Aufwand eines Einzelwettkampfs auf sich zu nehmen. Für die Universität Halle trat diesmal nur ein vierköpfiges Herrenteam im Degen an.
Nachdem wir am Vorabend des Wettkampftages nach einer relativ stressfreien Anfahrt noch kurz die Stadt unsicher gemacht haben, ging es dann am nächsten Morgen früh aus den Schlafsäcken und ab in die Halle. Nach der Gruppenauslosung wurde klar, dass wir es diesmal unter den 22 Mannschaften neben den starken Teams aus Aachen II und Mainz I, wieder mit Gießen II zu tun haben würden. Diese hatten uns letztes Jahr in der Vorrunde mit 1 Punkt Vorsprung (44:45) geschlagen, was mitunter mehr als Pech war und besonders ärgerlich, da beide Mannschaften sich auf ähnlichen Niveau befanden.
Alte Bekanntschaften wurden somit wiederbelebt und man begrüßte sich herzlich zum ersten Gefecht. Jedoch wurde uns sehr schnell klar, dass dieses Jahr der wohl einzig realistische Sieg in der Vorrunde gegen eben jene Mannschaft her muss, nicht nur um uns zu verbessern, sondern auch besser in der K.O.-Runde gesetzt zu werden. Dies gelang uns dann auch in einem packenden Duell, wo wir das bessere Ende für uns hatten und 45:43 gewannen. Revanche geglückt! Gegen eine deutlich stärkere Mannschaft aus Mainz gelang uns trotz richtig starker Leistung wider Erwarten kein weiterer Coup und wir verloren 34:45. Auch gegen Aachen sah es nicht besser aus und wir kassierten unsere zweite Niederlage in der Vorrunde (28:45). Immerhin ein Sieg in der Vorrunde und eine bessere Punkteausbeute!
Nach der Qualifizierungsrunde zogen nunmehr alle Mannschaften in die K.O.-Runden ein. Da ein 32er-Direktausscheid geplant gewesen ist, waren 10 Teams direkt qualifiziert für das Achtelfinale und der Rest stritt sich um die letzten Plätze. Als wir nun als einer der besten Gruppendritten abermals Gießen II zugeteilt bekamen, war uns klar, dass sich dieses Jahr keine bessere Chance ergeben würde eine Runde weiter zu kommen. Diese nahmen wir war und gewannen in einem beinahe perfekten Wettkampf mit 45:30, wo wirklich jeder Fechter von uns seine 5 Punkte pro Gefecht geschafft. Damit ließen wir unserem Gegner keine Chance, welche dann schnell den Anschluss verloren und das Gefecht auch nicht mehr drehen konnten. Beflügelt von unserem zweiten Sieg bei diesem Turnier und der damit sicheren guten Platzierung traten wir in der nächsten Runde gegen Köln I an. Es sollte gesagt sein, dass hier einige Mitglieder des Teams zum Bundeskader gehörten und wir uns trotz einer guten Leistung und eine tollen Start leider mit 27:45 verabschieden mussten. Am Ende stand ein 14. Platz zu Buche. Natürlich nahmen wir uns weiterhin noch härter zu trainieren um ein noch besseres und ausgeglicheneres Team zu werden. Mal schauen was 2017 möglich ist, wo wir geplant haben mit zwei Herrenteams und einer Damenmannschaft anzutreten.

Bericht & Foto: Sebastian Zabel