Wettkampfberichte 2018

DHM Judo

Vom 12.-14.10. war es endlich wieder soweit: Nachdem im letzten Jahr die DHM Judo nicht stattfand, da sich kein Ausrichter finden konnte, lud die RWTH nach Aachen ein, um wieder die besten Studierenden zu küren.
Unter den insgesamt 400 Teilnehmern befanden sich auch 6 Judoka aus Halle, die die weite Reise auf sich nahmen, um sich zu messen.
In den mit allerhand Bundesliga- und Kader-Kämpfern gespickten Gewichtsklassen konnten wir dabei von all unseren Startern starke Kämpfe beobachten und die Ergebnisse insgesamt mit zwei 9. Plätzen in der Gewichtsklasse -81kg der Männer abrunden.

Text und Bilder: Richard Hache

DHM Open Wellenreiten

Ein Wagen, zwei Hunde, fünf Surfer und sieben Bretter. So begann die Reise für Svenja, Ole, Claudius, Yves und Tamino auf dem Weg nach Seignosse. Der Ort, wo ein Mal im Jahr Surf und Universität aufeinander treffen. An der französischen Küste haben sich mehr als 1300 Menschen versammelt, um an den allgemeinen deutschen Hochschulmeisterschaften des Wellenreitens teilzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer, sowie die 1600 Km, welche von fast allen Teilnehmern überwunden werden mussten, sprechen für die Begehrtheit dieses gigantischen Events. Nicht umsonst zählt dieses mittlerweile zu einer der größten Veranstaltungen der deutschen Hochschulen. Wer einmal von der Besonderheit dieser Natursportart in den Bann gezogen wurde, nimmt wirklich jede Strecke auf sich, um sich wieder ins Wasser zu stürzen.
Von Samstag bis Donnerstag wurde jeden Tag um die Wette gepaddelt, um zu entscheiden, wer für seine Uni die besten Wellen surfen kann. Nebenbei wurden im Verlauf der Woche mehrere Surfkurse angeboten, um auch jeden der noch nicht so sicher vor einer Welle stehen kann, mit einem Lächeln nach Hause zu schicken. Nach mehreren Stunden voller Sonneneinstrahlung und Salzwasser kamen abends zu Livemusik und kühlen Getränken, Anfänger sowie Contest-Teilnehmer zusammen, um gegenseitig Erfahrungen und Geschichten auszutauschen. Nachdem neue Kontakte zu den restlichen Universitäten geknüpft wurden und weitere Reisepläne im Kalender vorgemerkt sind, musste das Event am Freitag nun doch schon enden. Ein trauriges Bild, wenn alle Bretter wieder auf den Bussen festgeschnallt in Richtung Heimat aufbrechen müssen, und nur die Hoffnung bleibt, dass man sich schon bald wieder im Wasser begegnen wird.

Text und Bilder: Tamino Lukas

DHM Beachvolleyball Team Durka / Ziegenhorn

Die Deutsche Hochschulmeisterschaft begann für das Team Hannes/Kilian am Vorabend der Qualifikation mit einem Willkommens-Grillabend mit den beiden Regensburger Teams Moder/Klinkert und Burgis/Engelmann.
Gut ausgeschlafen und voller Vorfreude meldeten wir uns am nächsten Morgen zum Turnier an. Die Qualifikationen wurde in Gruppen ausgespielt, wobei der Erstplatzierte jeder Gruppe direkt für die Hauptrunde qualifiziert wurde.
Wir wurden in eine Gruppe mit drei Teams gelost und
durften gleich darauf unser erstes Spiel bestreiten. Etwas nervös erkämpften wir uns unsere ersten Punkte, fanden dann aber bald unseren Rhythmus und konnten den ersten Satz klar für uns entscheiden. Das gegnerische Team hatte deutliche Probleme mit dem Molten-Turnierball und so gelang es ihnen nicht, Druck im Aufschlag zu erzeugen und wir konnten sicher unser Sideout herunter spielen. Auch den zweiten Satz konnten wir klar für uns entscheiden.
Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es um alles oder nichts. Nur der Sieger aus dieses Spiel konnte sich direkt für die Hauptrunde qualifizieren. Unser Gegner waren die Männer Hurler/Stöcker aus Augsburg.
Konzentriert gingen wir in dieses Spiel. Unsere Gegner entschieden sich, auf Hannes aufzuschlagen. Hannes hatte am Anfang des ersten Satzes große Probleme, die starken Aufschläge der Gegner sicher anzunehmen und sein Sideout durchzubringen. Zu Ende des Satzes wurden wir jedoch immer sicherer und konnten die letzten Punkte auf Augenhöhe mitspielen. Leider konnte der bereits entstandene Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. So standen wir im zweiten Satz unter Druck, doch die gewonnene Sicherheit zu Ende des ersten Satzes behielten wir und es gelang uns gut, gegen zu halten und sogar zeitweise in Führung zu gehen. Bis 11:11 spielten wir auf sehr gutem Niveau mit, leisteten uns jedoch leider am Ende unnötige Eigenfehler und verloren auch den zweiten Satz mit 12:15.
Nun waren wir also Zweite der Gruppe und mussten noch in die K.O.-Phase in der wir zwei Spiele am Stück gewinnen mussten um doch noch den Einzug in die Hauptrunde sicher zu machen. Leider stellte sich der erste Gegner Trick/Winckler ebenfalls als sehr starker Gegner heraus. Das Team machte gegen uns in einem Spiel in dem nur ein Satz bis 21 gespielt wurde so gut wie keine Eigenfehler und spielte ein überragendes Angriffsspiel, so dass wir uns nach einem klaren Satz geschlagen geben mussten. Damit schieden wir bereits in der Vorrunde aus. Etwas enttäuschend – weil alle anderen Teams in der K.O.-Phase, aus unserer Sicht, zu schlagen gewesen waren.
Am Abend gab es zur Entschädigung eine Pastaparty mit all-you-can-eat und Drinks, was uns sehr verzückte. 😉
Um unsere Regensburger Freunde und das andere Team, Thomas/Moritz, aus Halle zu unterstützen, blieben wir noch bis zum nächsten Tag.
Es bestätigte sich unsere Vermutung, dass unsere beiden Gegner aus der Vorrunde sehr stark waren. Hurler/Stöcker gelang es sogar, den späteren Sieger des Turniers Wolf/Wolf, ein Satz ab zu nehmen.
Den restlichen Tag sahen wir spannende Spiele auf sehr gutem Niveau und konnten uns einiges für unser eigenes Spiel abschauen. Wir sind sehr glücklich, dass wir die Chance
hatten, die Martin-Luther-Universität in Bayreuth zu vertreten. Und werden, wenn sich die Gelegenheit ergibt, im nächsten Jahr umso stärker wieder antreten!

Text und Bild: Liebe Grüße euer Team Kilian und Hannes

DHM Beachvolleyball Team Turzer / Schüller

Grüße aus Bayreuth!
Am Montag den 25.06. starteten Thomas und Moritz in das Turnier der deutschen Hochschulmeisterschaft im Beachvolleyball für die MLU.
Erfolgreich konnten sich die Beiden in der Qualifikation Platz eins sichern und so ins Hauptfeld einziehen! Dabei ging es in allen Spielen in den Tiebreak. Im letzten Spiel mussten sich sogar nach einem harten Kampf die Erstligisten Jannik Pörner und Florian Krage des SVG Lüneburg geschlagen geben.
Im Hauptfeld konnten Moritz und Thomas nicht an ihre Leistung anknüpfen, dies war vor allem der kräftezehrenden Qualifikation geschuldet. So errungen die Beiden am Ende den 17. Platz und fuhren dennoch glücklich und zufrieden zurück ins schöne Halle.

Text und Bild: Kenny Heßmer

DHM Rudern

Am 7. und 8. Juli fanden in Brandenburg an der Havel die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt. Die Uni Halle war mit 20 Sportlern vertreten, wobei ein Großteil der Mannschaft in der Novizenklasse für Ruderanfänger startete, die erst während des Studiums das Rudern gelernt haben.

Für die Rudernovizen stand am ersten Wettkampftag der Start im Frauen- bzw. Männer-Gigvierer über 500 m an. Neben der Aufregung der allerersten Regatta herrschten auch schwierige Bedingungen mit starkem Seitenwind und hohen Wellen auf dem Beetzsee. Demensprechend kamen viele Boote, so auch die Halleschen, nur schlecht damit zurecht. Dennoch galt es sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Von Lauf zu Lauf wurden die Halleschen Boote besser und gewöhnten sich an die Rennbedingungen, am Ende konnte ein Frauen-Boot sogar einen Sieg im C-Finale errudern. Direkt ins A-Finale haben es dagegen im Rennruderbereich Moritz Koopmann und Piet Urban im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier über 1000 m geschafft, die sehr beachtlich als Viertbeste von ganz Deutschland in Ziel kamen.

Der zweite Wettkampftag startete am Sonntag bereits um 8:00 Uhr. Das hieß sehr zeitig aufstehen, da für die optimale Leistung spätestens zwei Stunden vor dem Rennen gefrühstückt werden sollte. Bei deutlich besseren Bedingungen am Sonntag qualifizierte sich eines der beiden halleschen Mix-Boote mit je zwei Frauen und zwei Männern, wieder in der Novizenklasse, direkt für das Viertelfinale. Bei einem großen Meldefeld und starker Konkurrenz konnte auch hier ein Sieg, diesmal im D-Finale bejubelt werden. Im letzten Rennen für Halles Studenten startete Peter Naumann im Männer-Einer der Rennruderklasse über 1000 m und konnte einen hervorragenden 4. Platz, knapp am Treppchen vorbei, im A-Finale feiern. Den Sieg machten hier Julius Peschel und Christian von Warburg, beide in der deutschen Nationalmannschaft, unter sich aus.

Neben der Erfahrung aus den eigenen Rennen war auch die Spannung bei den parallel stattfindenden Rennen der Deutschen Meisterschaft ein Erlebnis. So konnte Rudern in Perfektion bei Einer-Rennen und Riemen-Zweier-Rennen, die absolute Synchronität der Ruderer in den Spitzenachtern und Vierern Deutschlands und auch so manch international bekannter Ruderer auf der Regattastrecke bestaunt werden.
Zusammengefasst: Ein tolles Wochenende, das Lust auf die nächste Hochschulmeisterschaft 2019 gemacht hat.

Text und Bilder: Peter Naumann

DHM Volleyball Frauen

Die Uniauswahl, der MLU holt den 4. Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften.
Der 4. Platz von wieviel? Diese Frage wurde in der vergangenen Woche häufig gestellt. Die Antwort ist einfach. Von allen Hochschulen in Deutschland!

Personell geschwächt, aber voller Vorfreude ging es nach Bayreuth. Früh aufstehen hieß es, denn 12 Uhr sollte das Spiel gegen die Bayernmeister, der Uni Bayreuth, beginnen.
Gleich zu Beginn des Spiels zeigten wir vollen Einsatz und setzten die Damen aus Bayreuth unter Druck. Über die Außenpositionen konnten wir immer wieder punkten. Aber auch die Bayreutherinnen schafften es immer wieder, den Abwehrriegel zu durchbrechen. Mit geschickten und kraftvollen Schlägen an die Fingerspitzen unseres Außenblocks, konnten wir in der Feldverteidigung nur taktisch reagieren. Darauf haben wir uns im Training vorbereitet.
Im weiteren Spielverlauf wurde es immer schwerer, das hohe Tempo zu halten. Der Druck in der Annahme wurde immer größer und führte häufiger zu gravierenden Fehlern.
Auch im weiteren Verlauf des Spiels konnten wir gegen die starken Aufschläge keine passende Antwort finden. Getragen vom Siegereffekt waren die Damen aus Bayreuth am 30. Juni nicht zu schlagen.
Bei sommerlichen Temperaturen hieß es schnell aus den Trikots und ab zu Campingplatz Fichtelsee. Dort wartete schon der Badesee auf uns.
Gut gelaunt und fast ausgeschlafen trafen wir am nächsten Tag auf die Spielerinnen der Uni Gießen. Der erste Satz war eine Katastrophe, anders kann man das nicht bezeichnen. Offensichtlich waren wir noch nicht richtig wach. In nur 20 Minuten verloren wir den ersten Satz, ohne uns richtig zur Wehr gesetzt zu haben. Nach dem Seitenwechsel konnte es nur besser werden. Und es wurde besser! Viel besser, denn es gelang jetzt wirklich alles. Ob aus dem Hinterfeld oder Vorderfeld – wir punkteten! Die Aufschläge trafen die Gießnerinnen immer wieder an ihren neuralgischen Stellen. Nach nur 18 Minuten und einem Punktestand von 11:25 endete der 2. Satz.
Leider konnten wir diesen Schwung nicht in den 3. Satz nehmen. Durch viele Eigenfehler im Aufschlag und Angriff gelang es uns nicht mehr, das Spiel zu dominieren. Wir konnten auch im Block kaum noch etwas ausrichten. Die Damen aus Gießen konnten mit sehr guten Annahmen ihr schnelles Spiel durchsetzen und immer wieder über ihre Diagonalangreiferin punkten.
Auch der entscheidende 4. Satz ging nach Gießen.
Auch wenn wir verloren haben, sind wir stolz auf das, was wir erreichen konnten. Wir werden weiter an uns arbeiten um auch im kommenden Jahr wieder eine TOP Platzierung zu erreichen.

Text und Bilder: Kenny Heßmer