Wettkampfberichte 2022

7. Deutsche Hochschulmeisterschaft Ergorudern
Der 1. Platz geht nach Halle!

Am 27.02.2022 fanden die alljährlichen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Ergometerrudern statt. Die Organisation erfolgte in diesem Jahr durch den Hochschulsport Hamburg, jedoch konnten die Wettkämpfe aufgrund der noch anhaltenden Pandemielage zum zweiten Mal nur virtuell ausgetragen werden.

Für die Martin-Luther-Universität ging dieses Jahr bei den Männern Max Brandau an den Start, der sich mit einer starken Zeit von 2:53,3 min. auf die 1000 Meter gegen die restlichen Kontrahenten durchsetzen konnte und den 1. Platz belegte. Im Starterfeld war, neben weiteren erfahrenen Ruderern, auch der mehrmalige Deutsche Meister Benjamin Reuter vertreten, welcher mit einer Zeit von 2:55,0 den zweiten Platz belegte. Der Wettkampftag war so ein voller Erfolg für die Uni Halle und wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Text: Max Brandau
Bild: Stefanie Klein


dhm-Vorrunde Volleyball Damen

So etwas gab es noch nie!
Die Deutschen Hochschulmeisterschaften sollten, in diesem Jahr, mit einem Zweierturnier in die Vorrunde starten. Die TU Dresden und die MLU Halle kämpften in einem spannenden Spiel bis zum letzten Punkt. Es ging um nicht weniger, als den letzten freien Platz, im Finale der DHM.
So begaben wir uns mit mäßiger Vorbereitung, aber hoch motiviert, auf den Weg nach Dresden. 
Mit etwas Verspätung, aber einem guten Gefühl, kamen wir an. Ein schöner Tag mit sportlichen Höhepunkten und Leistungsbreitschaft sollten im Vordergrund stehen.
Im ersten Satz konnten wir mit einer gewissen Leichtigkeit aufspielen. Druckvolle Aufschläge und eine stabile Annahme machte uns in diesem Satz unschlagbar.
Genau diese Tugenden konnten sich, im zweiten Satz, die Mädels der TU Dresden zu nutze machen. Zudem hatte unsere Annahme offensichtlich die Leichtigkeit verloren. Immer mehr Schwierigkeiten bereiteten uns die Aufschläge der Gegnerinnen.
Diese Schwierigkeiten versuchten wir als Team, im dritten Satz, zu lösen.

Leider konnten wir die Anpassungen, in der Annahme, noch nicht konsequent umsetzen. Durch unsere starken Aufschläge und knallharten Angriffsschläge verloren wir jedoch noch nicht den Anschluss. Bis in das zweite Drittel dieses Satzes blieb es sein spannender Schlagabtausch. Im wahrsten Sinne des Wortes! So musste die Libera der TU einen unserer Angriffschläge durch schlechte Verdeidigungsleistung ihrer Teamkolleginnen im Gesicht verkraften. Auch die hohen Pässe auf den Außenpositionen machten ihr Spiel durchsichtiger. Dies hinderte sie jedoch nicht sich auch den dritten Satz zu sichern.
Diese Durchsichtigkeit und die anhaltende Schlagkraft unseres Teams machten den Mädels der TU, in Satz vier, zu schaffen. Sichtliche Ermüdung der Gegnerinnen gab uns den Aufwind diesen Satz für uns zu entscheiden.
Wie es zu erwarten war, nutzten unsere Gegnerinnen die Satzpause um sich zu sortieren. Wir wollten unbedingt den Schwung nutzen um das Spiel endgültig für uns zu gewinnen. Doch es kam, wie es kommen musste, unsere Annahme brach erneut ein. Nicht weil die Aufschläge der Dresdnerinnen, in diesem Satz, plötzlich wieder besser geworden waren. Lediglich die mentale Stärke hatte gelitten. Mit jeder Annahme, die nur unter größtem Einsatz im Spiel gehalten werden konnte, wurde der Druck größer.
Nach dem obligatorischen Seitenwechsel (8:4) konnten wir uns, mit viel Unterstützung der Ersatzspielerinnen, mental stärken. Viele mutige Aktionen zeigten, wir hatten noch nicht aufgegeben.
Der wichtige und eigentlich entscheidende fünfzehnte Punkt ging nach Dresden. Doch wir konnten erneut, durch starke Angriffe, auch aus dem Hinterfeld, das Spielende vertagen.
Lange konnte kein Team die spielentscheidenden zwei Punkte Abstand erlangen. Eine unserer besten Aufschlagspielerinnen brachte uns den Matchball. Doch am Ende des Spiels genügten zwei kleine Flüchtigkeitsfehler um das Spiel zu verlieren.

Text & Bilder: Kenny Heßmer


dhm Beachvolleyball in Berlin

Früh am Morgen ging es nach Berlin. Team Leo und Max war bereit für ihre erste DHM.
Nach einer kurzen Eröffnung ging es auch schon an die Bälle.

Die erste Runde hatten wir Pause und konnten uns ordentlich erwärmen. Trotz guter Erwärmung gingen die Karlsruher in Führung und ließen uns spüren, dass dies kein Hobby-Turnier war. Nachdem es 5:1 gegen uns stand, haute Leo eine erfolgreiche Sprungaufschlagserie raus und brachte uns wieder ran. Da dies aber unser erstes richtiges Turnier war, fehlte einfach die Konstanz, um den Satz zu gewinnen.

Der 2. Satz begann besser für uns aber unsere Absprachen der Pässe funktionierte noch nicht gut und so flogen viele Bälle zwar hart, aber leicht hinter die Linie ins Aus. Da nur bis 15 gespielt wurde und wir einem Rückstand hinterherliefen, gewannen die Karlsruher auch den 2. Satz – und somit auch das Spiel.

Darauf folgte ein Einsatz als Schiedsrichter unsererseits und wir dachten: Im Looser-Pool bekommen wir einfachere Gegner. Doch falsch gedacht!

Das Einschlagen ging schon haushoch an die Hamburger Jungs. Da wir unser Potential nicht zeigen konnten, waren unsere Gegner umso überraschter, als wir mit einem Ass in Führung gingen. Diese konnten wir auch bis zum 13:12 halten. Allerdings drehten die routinierten Gegner den Satz zum 16:14. Im 2. Satz zeigten wir unser bestes Spiel. Doch gegen Spieler, die bei der German Beach Tour mitspielen, hatten wir keine Chance. Also ging auch dieser Satz nach Hamburg.
Damit waren wir leider ausgeschieden.

Den restlichen Tag in der Hauptstadt ließen wir gemütlich ausklingen. Etwas Beachvolleyball in einer Trainingsgruppe und chillen in den Strandstühlen.

Der Tag war auch ohne sportliche Erfolge ein guter Tag! Im kommenden Jahr sind wir noch besser! Dann wird Team Leo und Max wieder voll angreifen!

Wir sehen uns im Sand, beim Unisport!

Text und Bilder: Kenny Heßmer


dhm-Vorrunde Handball Damen am 13.05.2022 in Halle
unsere diesjährige Mannschaft

Alles auf Anfang. Nach über zwei Jahren hieß es endlich wieder deutsche Hochschulmeisterschaft und auch in diesem Jahr waren wir dabei. Auch wenn schnell klar war, dass durch das fehlende Sportangebot der letzten Jahre die Herausforderung groß war. Dennoch haben wir versucht, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Dank der Unterstützung einiger ehemaligen Studierenden, wie es dieses Jahr einmalig möglich war, konnten wir auch eine gute Truppe zusammen bekommen. Leider war ein Einspielen, unter anderem saisonbedingt, nicht wie geplant möglich.

Dennoch war die Motivation zum Turniertag hoch und alle wollten ihr Bestes geben.

Mit der Uni Leipzig als ersten Gegner war schnell klar, dass es heute um die Erfahrung und das Mitspielen geht. Auch wenn wir anfangs noch gut gegenhalten konnten, war die individuelle und körperliche Überlegenheit zu deutlich und das Spiel ging deutlich verloren.

Auch im zweiten Spiel, gegen die Mannschaft der Uni Potsdam, wollten wir voll angreifen. Leider ging uns, durch die hohe Belastung vom ersten Spiel, etwas die Luft aus, sodass auch dieses Spiel, nach einigen Passfehlern und Fehlwürfen, die oft direkt bestraft wurden, verloren.

Beim abendlichen Essen mit dem Team war die Stimmung dennoch ausgelassen und die Motivation für die kommende DHM noch gesteigert.

Jetzt heißt es weiterarbeiten, besser zusammenfinden und zur nächsten DHM wieder unsere Gegner ärgern.


Leichtathletik – Offene Hochschulmeisterschaften 24.-25.06.2022 in Leipzig

Am 24.06. und 25.06. diesen Jahres fanden in Leipzig die offenen Hochschulmeisterschaften statt. Mit am Start waren auch einige Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 

Mit meinen Leistungen, bei den heißen Temperaturen, war ich sehr zufrieden. Im Hochsprung errreichte ich 1,75m sogar eine neue Besthöhe (auch wenn das leider nur für den vierten Platz reichte.) Auch mit den anderen Leistungen im 100m und 200m war ich sehr zufrieden. Im Weitsprung konnte ich das Ziel von sechs Meter leider nicht erreichen.
Das schönste Erlebnis für mich war der Gewinn der Bronzemedaille im 100m Lauf hinter zwei Studenten der TU Dresden.

Bericht: Jonas Gläßer